Geschichtswerkstatt Neuhausen - Startseite
Geschichtswerkstatt
Neuhausen
Geschichtswerkstatt Neuhausen - Startseite


Die Geschichtswerkstatt Neuhausen beschäftigt sich intensiv und kritisch mit der Stadtteilgeschichte von Neuhausen, Nymphenburg und Gern. Sie können diese in Form von Heften, Büchern und Führungen bei uns kennenlernen und erleben.


Neu-Erscheinung Juli 2014
Neuhauser Werkstatt Nachrichten Heft 32
Schwerpunktthema: Gerner Brauerei


Mehr zum Inhalt finden Sie hier.


Unsere nächsten Führungen und Veranstaltungen:
Die historischen Stadtteilspaziergänge dauern ca. 2 Stunden und kosten 3 Euro.
Anmeldung nicht erforderlich.


August 2014




Die unruhigen Zeiten der Weimarer Republik in Neuhausen von 1919-1923/24
am Dienstag, 5. August 2014; 18.00 Uhr
Treffpunkt: Ecke Arnulf-/Burghausener Straße

Die Führung im südlichen Neuhausen und in der südwestlichen Maxvorstadt zeugt anhand einiger scharfer politischer Schlaglichter von Vorgängen in der Endphase der Räterepublik, der Gegenrevolution, vom Aufstieg der NSDAP, vom Widerstand gegen die Nazis und führt zum Ort des "Hitlerprozesses" im Jahr 1924




Führung mit dem Fahrrad: "Kurfürstliche Wasserwege"
am Donnerstag, 21. August 2014; 10.30 Uhr

Treffpunkt: Pasinger Bahnhofsplatz

Die Radwanderung führt entlang der kurfürstlichen Wasserwege über mehr als 50 km. Ziel und Endpunkt ist die Blutenburg. Dabei werden die im 17. und 18. Jahrhundert entstandenen Kanäle Max Emanuels verfolgt. Eine Rast ist im Biergarten bei Schloss Schleißheim vorgesehen, bei Bedarf kann auch vorher beim "Aumeister" eine Rast gemacht werden.
Teilnahmevoraussetzungen: Ein verkehrssicheres, gewartetes Fahrrad und geeignete Kleidung, Ausdauer für gut 50 km Radwandern. Das Tragen eines Fahrradhelms wird empfohlen.
Die Teilnehmerzahl ist bei dieser Führung auf 18 begrenzt, deshalb ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Anmeldung per e-mail an: Bergwandern.gressirer@gmx.de oder im Büro der Geschichtswerkstatt.
Teilnahmepreis: 10 €




September 2014




Die Romanstraße - vom Grünwaldpark zum Schloss
am Samstag, 13. September 2014, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Romanstr. 1, vor dem Lokal "Romans"

Von einem Neuhauser Ökonomen errichtet, verbindet die Romanstraße seit 130 Jahren die einst selbständigen Gemeinden Neuhausen und Nymphenburg. In erster Linie handelt es sich bei der Romanstraße um eine Wohnstraße, deren Gebäude von bedeutenden Architekten bebaut wurden. Aber auch einige wichtige soziale Einrichtungen (Krankenhäuser Neuwittelsbach und Barmherzige Brüder, Ludwig-Ferdinand-Maria-Heim) befinden sich hier.

Tag des offenen Denkmals

Am Sonntag, 14. September 2014 findet europaweit wieder der "Tag des offenen Denkmals" statt, an dem sich die Geschichtswerkstatt schon seit Jahren beteiligt. Die folgenden Veranstaltungen führen wir dazu durch:


10.00 Uhr:

Führung: "Der Winthirfriedhof - Gräber erzählen Geschichten"
Treffpunkt: Friedhofseingang, Winthirstr. 15

14.00 Uhr:

Führung: "Alte Neuhauser Gaststätten"
Treffpunkt: Vor dem "Großwirt", Volkartstr. 2

14.00 Uhr:

Über den Dächern Neuhausens - Überblicke vom obersten Stockwerk der Schwesternschule am Rotkreuzplatz"
Treffpunkt: Rotkreuzplatz 8 (Eingang Schwesternschule) Turmauffahrt von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr Dabei handelt es sich um keine Führung, sondern die Besucher haben die Möglichkeit, Neuhausen-Nymphenburg von oben zu betrachten und zu fotografieren, Mitglieder der Geschichtswerkstatt stehen dabei für auftauchende historische Fragen zur Verfügung.





Neuhausen - vom Dorf zum Stadtteil
am Samstag, 20. September 2014, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Rotkreuzplatz, vor dem "Kaufhof"

Neuhausen war bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts eine kleine Ansiedlung mit einer rein landwirtschaftlich und handwerklich geprägten Bevölkerung. Durch die Ansiedlung von großen Industriebetrieben war bis zur Eingemeindung nach München aus dem Bauerndorf ein Arbeiterviertel geworden. Beim Rundgang durch den alten Ortskern und die anschließenden Wohnviertel werden diese Entwicklungen und die damit einhergehenden kulturellen, politischen, sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen nachgezeichnet.




Vortrag zur Stadtteilgeschichte von Franz Schröther
Nymphenburg - einst das Münchner Vergnügungsviertel
am Do. 25. September 2014, 19.30 Uhr; Eintritt frei
Ort: Kulturpavillion, Arnulfstr. 294





Neuhausen Nord - vom Rotkreuzplatz zum Dom-Pedro-Platz
am Samstag, 27. September 2014, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Rotkreuzplatz, vor dem "Kaufhof"

Im Gebiet nördlich des Rotkreuzplatzes sind im vergangenen Jahrhundert zahlreiche interessante Straßen, Wohngebäude, städtische Bildungs- und Sozialeinrichtungen, sowie Gaststätten entstanden. Der Weg führt durch die Ysenburg-, Frundsberg-, Bothmer-, Ruffini- und Waisenhausstraße zum Dom-Pedro-Platz.




Das bürgerliche Nymphenburg
am Sonntag, 28. September 2014, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Eingang z. Marstallmuseum, südl. Schlossflügel

Meist wird die Geschichte des Stadtteils Nymphenburg mit der des Schlosses gleichgesetzt. Die bürgerlichen Bewohner und die Entwicklung des ehemaligen "Königlichen Dorfes" kamen bisher meist zu kurz. Der Weg führt, ausgehend vom Schloss, durch das Handwerker- und Wohnviertel rund um die Hirschgartenallee zum Romanplatz zum ehemaligen Gelände des "Nymphenburger Volksgartens".



Oktober 2014




Gern - vom Dorf zur Villen- u. Künstlerkolonie
am Freitag (Feiertag), 03. Oktober 2014, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Brücke am Nederlinger Platz

Jahrhundertelang bestand der Weiler Gern nur aus vier Bauernhöfen. 1856 entstand mit dem "Gerner Bad" ein erstes Ausflugsziel für die Münchner. 1876 folgte die legendäre "Gerner Brauerei" mit ihrem wunderschönen Biergarten. Der Ingenieur und Baumeister Jakob Heilmann errichtete seit 1892 seine erste Villenkolonie. Bis zur Eingemeindung nach München im Jahr 1899 war in Gern ein beliebtes Wohngebiet entstanden, in dem viele bekannte Künstler lebten.




Neuhausen Ost - Kasernen, Kneipen und ein Kloster
am Samstag, 04. Oktober 2014, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Vor der Kirche St.Theresia, Landshuter Allee

Der Ostteil Neuhausens zwischen Landshuter Allee, Dom-Pedro-, Dachauer-, Lazarett- und Nymphenburger Straße war einst vom Militär geprägt. Die Entwicklung dieses Viertels vom Bauernland über den Bau und die Nutzung der Kasernen im 19. und 20. Jahrhundert bis zur Entstehung des heutigen Wohnviertels werden bei diesem Rundgang aufgezeigt.




Neuhausens Südosten - das Vinzenzviertel
am Sonntag, 05. Oktober 2014, 14.00 Uhr
Treffpunkt. Ecke Elvira-/Nymphenburger Straße

Zwischen Nymphenburger- und Arnulfstraße und zwischen Landshuter Allee und Maillingerstraße breitet sich das "Vinzenzviertel" aus, benannt nach der Kirche St. Vinzenz in der Klarastraße. Interessante Gebäude, alte Gaststätten, kleine Läden, zwei Theater und Teile einer ehemaligen Kaserne findet man in der Elvira-, Klara-, Rupprecht- und Birkerstraße. Ein Gang durch ein Quartier, dessen soziale, architektonische und politische Geschichte viel Unbekanntes birgt.




Der Neuhauser Teil des Oberwiesenfeldes
am Samstag, 11. Oktober 2014, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Ecke Dachauer Str./Hedwig-Dransfeld-Allee

Eine Spurensuche im südwestlichen Eck des Oberwiesenfeldes, das zu Neuhausen-Nymphenburg gehört. Neben ehemaligen militärischen Einrichtungen aus der Vorkriegszeit die dort vorhanden sind, existieren auch zahlreiche neu entstandene bzw. neu genutzte zivile Gebäude, die den Charakter dieses ehemaligen Exerzierplatzes total verändert haben. Ein Gang durch die äußerste nordwestliche Ecke des 9. Münchner Stadtbezirks.




Die Donnersbergerstraße - eine Lebensader Neuhausens
am Sonntag, 12. Oktober 2014, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Rotkreuzplatz, vor dem "Kaufhof"

Die Entwicklung einer der klassischen Neuhauser Straßen soll bei dieser Führung aufgezeigt werden. Die frühere "Neuhauser Reeperbahn" mit ihren zahlreichen alten Wirtschaften und kleinen Läden ist heute eine Sackgasse, die ihre einstige Bedeutung als Ein- und Ausfallstraße verloren hat. Ein Gang über den "Boulevard Donnersberger".




Die Blutenburgstraße - eine Straße für das Volk
am Samstag, 18. Oktober 2014, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Ecke Pappenheim-/Blutenburgstraße

Die wichtigste Verbindung von Neuhausen nach München war jahrhundertelang der "Neuhauser Fahrtweg", die jetzige Blutenburgstraße. Zahlreiche interessante Gebäude wurden hier errichtet und bedeutende Neuhauser Bürger wohnten und arbeiteten hier. Ein historischer Gang durch diese Straße, in der es Schulen, Geschäfte, Gasthäuser und Kinos gab und zum Teil heute noch gibt.




Die Renatastraße - a bisserl vornehm, a bisserl proletarisch
am Sonntag, 19. Oktober 2014, 14.00 Uhr
Treffpunkt: St. Clemenskirche, Renatastr. 7

Seit über 120 Jahren gibt es in Neuhausen die Renatastraße, in der unterschiedliche soziale Schichten aufeinander treffen: die klassische Arbeiterbevölkerung in ihren Mietskasernen und das Großbürgertum mit seinen luxuriösen Villen. Geschichte und Geschichten aus einer Straße mit zwei Gesichtern.




Vortrag zur Stadtteilgeschichte von Franz Schröther
Die Romanstraße - eine Verbindung von Neuhausen nach Nymphenburg
am Do. 23. Oktober 2014, 19.30 Uhr; Eintritt frei
Ort: Kulturpavillion, Arnulfstr. 294





Der Nymphenburger Friedhof - ein Memento mori
am Samstag, 25. Oktober 2014, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Friedhofseingang, Maria-Ward-Str. 10

Im November des Jahres 1875 wurde der Nymphenburger Friedhof eingeweiht. Die Geschichte des Stadtteils bzw. der ehemals selbständigen Gemeinde Nymphenburg lässt sich an diesem Gottesacker deutlich machen. Hier sind viele bedeutende Persönlichkeiten aus Kunst, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft begraben. Daneben ruhen hier zahlreiche interessante Bewohner Nymphenburgs. Ein Gang durch einen fast unbekannten ehemaligen Dorffriedhof.




Der Winthirfriedhof - Gräber erzählen Geschichten
am Sonntag, 26. Oktober 2014, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Friedhofseingang, Winthirstr. 15

Mehr als 200 Jahre Dorf- und Stadtteilgeschichte spiegeln sich auf dem alten Winthirfriedhof wider. Hier befinden sich die Ruhestätten zahlreicher Familien, die in der Geschichte Neuhausens wichtige Rollen gespielt haben, die heute aber vergessen sind. Daneben hat sich dieser idyllische Gottesacker auch zu einem Prominentenfriedhof entwickelt. Ein Spaziergang im "Garten der Zeit".



November 2014




Das östliche Gern - vom Waisenhaus zum Dantestadion
am Sonntag, 02. November 2014, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Vor der Dom-Pedro-Schule, Dom-Pedro-Platz

Bei dem Viertel, das östlich der Waisenhausstraße, zwischen Landshuter Allee, Dom-Pedro- und Baldurstraße liegt, handelt es sich um den neueren Teil von Gern. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden hier Kirchen, soziale Einrichtungen (Waisenhaus, Altersheim Hl. Geist, Marienstift, Mütterheim), Freizeit- und Sportanlagen und interessante Wohngebäude. Ein Weg, der durch ein bürgerliches Quartier innerhalb des 9. Stadtbezirks führt.




Die Schulstraße - vom 'Sarcletti' zur Arnulfstraße
am Samstag, 08. November 2014, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Schulstr. 1

Das dritte Neuhauser Schulhaus, eröffnet im Jahr 1880, gab der Straße ihren Namen. Ab 1890 wurden Mietshäuser errichtet, in denen vor allem Arbeiter, Eisenbahner und Postler wohnten. Neben zahlreichen kleinen Handwerksbetrieben, Läden und Gaststätten fanden sich hier aber auch öffentliche Bauten, wie Feuerwehrhaus und Badeanstalt. Ein Spaziergang durch eine Straße, die das "Arbeiterviertel Neuhausen" repräsentiert.




Die Nymphenburger Straße - vom Stiglmaierplatz zum Rotkreuzplatz
am Sonntag, 09. November 2014, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Eingang Löwenbräukeller, Stiglmaierplatz

Bei diesem historischen Spaziergang entlang des einstigen "Fürstenwegs" wird über die wechselhafte Geschichte dieser Prachtstraße, der Gebäude und ihrer Bewohner berichtet. Sowohl architektur-, sozial- wie auch politikgeschichtliche Aspekte spielen dabei gleichermaßen eine wichtige Rolle.



Im November 2014 erscheint unser neues Buch

Als Thema haben wir unser Stadtteilzentrum, den Rotkreuzplatz, gewählt.
Die dazugehörige Ausstellung wird wieder im Kulturpavillion, Arnulfstr. 294, zu sehen sein.
Weitere Einzelheiten und die Öffnungszeiten werden rechtzeitig hier bekannt gegeben.




Unbekannte Blickwinkel im Nymphenburger Schlosspark
am Samstag, 29. November 2014, 13.00 Uhr
Treffpunkt: An der Trambahnhaltestelle Amalienburgstraße

Am 1. Juli 1663 erhielt Kurfürstin Adelaide vom Kurfürsten Ferdinand Maria die "Schwaige Kemnath" als Geschenk und 1664 wurde mit dem Bau des Nymphenburger Schlosses begonnen. Die Führung nimmt den Schlosspark an ausgewählten, eher unbekannten Orten in den Blickwinkel, sie konzentriert sich auf den Westteil des Parkes und endet am "Laimer Tor".



Dezember 2014


Keine Termine