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Die Geschichtswerkstatt Neuhausen beschäftigt sich intensiv und kritisch mit der Stadtteilgeschichte von Neuhausen, Nymphenburg und Gern. Sie können diese in Form von Heften und Büchern kennenlernen oder uns bei Führungen erleben.




Das bürgerliche Nymphenburg
Historischer Spaziergang (Kosten € 3,00)
am Samstag, 24. September 2016, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Eingang z. Marstallmuseum, südl. Schlossflügel

Meist wird die Geschichte des Stadtteils Nymphenburg mit der des Schlosses gleichgesetzt. Die bürgerlichen Bewohner und die Entwicklung des ehemaligen "Königlichen Dorfes" kamen bisher meist zu kurz. Der Weg führt, ausgehend vom Schloss, durch das Handwerker- und Wohnviertel rund um die Hirschgartenallee zum Romanplatz und über das ehemalige Volksgartengelände.





Die Donnersbergerstraße - eine Lebensader Neuhausens
Historischer Spaziergang (Kosten € 3,00)
am Sonntag, 25. September 2016, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Rotkreuzplatz, Maibaum

Die Entwicklung einer der klassischen Neuhauser Straßen soll bei dieser Führung aufgezeigt werden. Die frühere "Neuhauser Reeperbahn" mit ihren zahlreichen alten Wirtschaften und kleinen Läden ist heute eine Sackgasse, die ihre einstige Bedeutung als Ein- und Ausfallstraße verloren hat. Ein Gang über den "Boulevard Donnersberger".





Gern - vom Bauerndorf zum Villen- und Künstlerviertel
Historischer Spaziergang (Kosten € 3,00)
am Samstag 1. Oktober 2016, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Brücke am Nederlinger Platz

Jahrhundertelang bestand der Weiler Gern nur aus vier Bauernhöfen. 1856 entstand mit dem "Gerner Bad" ein erstes Ausflugsziel für die Münchner. 1876 folgte die legendäre "Gerner Brauerei" mit ihrem wunderschönen Biergarten. Der Ingenieur und Baumeister Jakob Heilmann errichtete seit 1892 seine erste Villenkolonie. Bis zur Eingemeindung nach München im Jahr 1899 war in Gern ein beliebtes Wohngebiet entstanden, in dem viele bekannte Künstler lebten.





Die Blutenburgstraße - eine Straße für das Volk
Historischer Spaziergang (Kosten € 3,00)
am Sonntag, 2. Oktober 2016, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Ecke Blutenburg-/Pappenheimstraße

Die wichtigste Verbindung von Neuhausen nach München war jahrhundertelang der "Neuhauser Fahrtweg", die jetzige Blutenburgstraße. Zahlreiche interessante Gebäude wurden hier errichtet und bedeutende Neuhauser Bürger wohnten und arbeiteten hier. Ein historischer Gang durch diese Straße, in der es Schulen, Geschäfte, Gasthäuser und Kinos gab und zum Teil heute noch gibt.





Die Romanstraße - vom Grünwaldpark zum Schloss Nymphenburg
Historischer Spaziergang (Kosten € 3,00)
am Samstag, 8. Oktober 2016, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Vor dem Lokal "Romans", Romanstr. 1

Von einem Neuhauser Ökonomen errichtet, verbindet die Romanstraße seit mehr als 120 Jahren die einst selbständigen Gemeinden Neuhausen und Nymphenburg. In erster Linie handelt es sich bei der Romanstraße um eine Wohnstraße, deren Gebäude von bedeutenden Architekten bebaut wurden. Aber auch einige wichtige soziale Einrichtungen (Krankenhäuser Neuwittelsbach und Barmherzige Brüder, Ludwig-Ferdinand-Maria-Heim) befinden sich hier.





Neuhausen Süd - Zwischen Post und Eisenbahn
Historischer Spaziergang (Kosten € 3,00)
am Sonntag, 9. Oktober 2016, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Winthirsäule auf dem Winthirplatz

Der Südteil Neuhausens, zwischen Wendl-Dietrich-Straße, dem Steubenplatz, der Arnulf- und der Donnersbergerstraße, ist geprägt von den großen Genossenschaftsbauten der Post und Eisenbahn sowie von der Großsiedlung Neuhausen der Gemeinnützigen Wohnungsfürsorge AG (Gewofag). Historische, politische, soziale und kulturelle Aspekte aus diesem Wohnquartier kommen bei diesem Rundgang zur Sprache.





Das Vinzenzviertel - Neuhausens Südosten
Historischer Spaziergang (Kosten € 3,00)
am Samstag, 15. Oktober 2016, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Ecke Nymphenburger-/Elvirastraße

Zwischen Nymphenburger- und Arnulfstraße und zwischen Landshuter Allee und Maillingerstraße breitet sich das "Vinzenzviertel" aus, benannt nach der Kirche St. Vinzenz in der Klarastraße. Interessante Gebäude, alte Gaststätten, kleine Läden, zwei Theater und Teile einer ehemaligen Kaserne findet man in der Elvira-, Klara-, Rupprecht- und Birkerstraße. Ein Gang durch ein Quartier, dessen soziale, architektonische und politische Geschichte viel Unbekanntes birgt.





Die Nymphenburger Straße - vom Stiglmaierplatz zum Grünwaldpark
Historischer Spaziergang (Kosten € 3,00)
am Sonntag, 16. Oktober 2016, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Vor dem Löwenbräukeller, Stiglmaierplatz

Bei diesem historischen Spaziergang entlang des einstigen "Fürstenwegs" wird über die wechselhafte Geschichte dieser Prachtstraße, der Gebäude und ihrer Bewohner berichtet. Sowohl architektur-, sozial- als auch politikgeschichtliche Aspekte spielen dabei gleichermaßen eine wichtige Rolle.





Der Nymphenburger Friedhof - ein Memento mori
Historischer Spaziergang (Kosten € 3,00)
am Samstag, 22. Oktober 2016, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Friedhofseingang, Maria-Ward-Str. 10

Im November des Jahres 1875 wurde der Nymphenburger Friedhof eingeweiht. Die Geschichte des Stadtteils bzw. der ehemals selbständigen Gemeinde Nymphenburg lässt sich an diesem Gottesacker deutlich machen. Hier sind viele bedeutende Persönlichkeiten aus Kunst, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft begraben. Daneben ruhen hier zahlreiche interessante Bewohner Nymphenburgs. Ein Gang durch einen fast unbekannten ehemaligen Dorffriedhof.





Der Winthirfriedhof - Gräber erzählen Geschichten
Historischer Spaziergang (Kosten € 3,00)
am Sonntag, 23. Oktober 2016, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Friedhofseingang, Winthirstr. 15

Mehr als 200 Jahre Dorf- und Stadtteilgeschichte spiegeln sich auf dem alten Winthirfriedhof wider. Hier befinden sich die Ruhestätten zahlreicher Familien, die in der Geschichte Neuhausens wichtige Rollen gespielt haben, die heute aber vergessen sind. Daneben hat sich dieser idyllische Gottesacker auch zu einem Prominentenfriedhof entwickelt. Ein Spaziergang im "Garten der Zeit".





Die Donnersbergerstraße - eine Lebensader Neuhausens
Vortrag zur Stadtteilgeschichte von Franz Schröther, Eintritt frei
am Donnerstag, 27. Oktober 2016, 19.30 Uhr
im Kulturpavillon, Arnulfstraße 294

Die Entwicklung einer der klassischen Neuhauser Straßen soll bei dieser Führung aufgezeigt werden. Die frühere "Neuhauser Reeperbahn" mit ihren zahlreichen alten Wirtschaften und kleinen Läden ist heute eine Sackgasse, die ihre einstige Bedeutung als Ein- und Ausfallstraße verloren hat. Ein Gang über den "Boulevard Donnersberger".





Die Renatastraße - a bisserl vornehm, a bisserl proletarisch
Historischer Spaziergang (Kosten € 3,00)
am Samstag, 29. Oktober 2016, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Vor der St.Clemenskirche, Renatastr. 7

Seit mehr als 120 Jahren gibt es in Neuhausen die Renatastraße, in der unterschiedliche soziale Schichten aufeinander treffen: die klassische Arbeiterbevölkerung in ihren Mietskasernen und das Großbürgertum mit seinen luxuriösen Villen. Geschichte und Geschichten aus einer Straße mit zwei Gesichtern.





Neuhausen Ost - Kasernen, Kneipen und ein Kloster
Historischer Spaziergang (Kosten € 3,00)
am Sonntag, 30. Oktober 2016, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Vor der Kirche St. Theresia, Ecke Dom-Pedro-Str./Landshuter Allee

Der Ostteil Neuhausens zwischen Landshuter Allee, Dom-Pedro-, Dachauer-, Lazarett- und Nymphenburger Straße war einst vom Militär geprägt. Die Entwicklung dieses Viertels vom Bauernland über den Bau und die Nutzung der Kasernen im 19. und 20. Jahrhundert bis zur Entstehung des heutigen Wohnviertels werden bei diesem Rundgang aufgezeigt.





Das östliche Gern - vom Waisenhaus zum Dantestadion
Historischer Spaziergang (Kosten € 3,00)
am Samstag, 5. November 2016, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Vor der Dom-Pedro-Schule, Dom-Pedro-Platz

Bei dem Viertel, das östlich der Waisenhausstraße, zwischen Landshuter Allee, Dom-Pedro- und Baldurstraße liegt, handelt es sich um den neueren Teil von Gern. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden hier Kirchen, soziale Einrichtungen (Waisenhaus, Altersheim Hl. Geist, Marienstift, Mütterheim), Freizeit- und Sportanlagen und interessante Wohngebäude. Ein Weg, der durch ein bürgerliches Quartier innerhalb des 9. Stadtbezirks führt.





Die Schulstraße - vom "Sarcletti" zur Donnersberger Brücke
Historischer Spaziergang (Kosten € 3,00)
am Sonntag, 6. November 2016, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Schulstr. 1, gegenüber vom "Sarcletti"

Das dritte Neuhauser Schulhaus, eröffnet im Jahr 1880, gab der Straße ihren Namen. Ab 1890 wurden Mietshäuser errichtet, in denen vor allem Arbeiter, Eisenbahner und Postler wohnten. Neben zahlreichen kleinen Handwerksbetrieben, Läden und Gaststätten fanden sich hier aber auch öffentliche Bauten, wie Feuerwehrhaus und Badeanstalt. Ein Spaziergang durch eine Straße, die das "Arbeiterviertel Neuhausen" repräsentiert.





Die Nibelungenstraße - von Neuhausen nach Nymphenburg
Historischer Spaziergang (Kosten € 3,00)
am Samstag, 12. November 2016, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Vor dem Postamt 19, Winthirstraße 4-6

Die Nibelungenstraße verbindet Neuhausen und Nymphenburg, gleichzeitig ist sie auch die Trennlinie zwischen dem "proletarischen" und dem "großbürgerlichen" Neuhausen. Der Weg führt vom alten Neuhauser Dorfkern fast bis zum Romanplatz. Wenn von den Teilnehmern gewünscht, ist noch ein Abstecher zum "Kurgarten" in der De-la-Paz-Straße möglich.





850 Jahre Neuhausen
Dorf - Vorstadt - Stadtteil


2017 wird Neuhausen 850 Jahre alt. Zu diesem Anlass geben wir im November 2016 ein neues, reich bebildertes Buch heraus.

Dazu präsentieren wir eine Ausstellung im Kulturpavillion, Arnulfstr. 294
vom Fr. 18. Nov. - So. 4. Dez. 2016.

Das Buch ist ab 18. Nov. auch im Neuhauser-Nymphenburger Buchhandel erhältlich.




850 Jahre
Neuhausen



"Bayerns schönster Schulweg" - Geschichte der Schulen in Neuhausen-Nymphenburg
Vortrag zur Stadtteilgeschichte von Franz Schröther, Eintritt frei
am Donnerstag, 24. November 2016, 19.30 Uhr
im Kulturpavillon, Arnulfstraße 294





Durch den westlichen Teil des Nymphenburger Schlossparks
Historischer Spaziergang (Kosten € 3,00)
am Samstag, 3. Dezember 2016, 13.00 Uhr
Treffpunkt: Endhaltestelle der Trambahnlinie 17, Amalienburgstraße





Jüdisches Leben in Neuhausen - Antisemitismus und seine Folgen
Vortrag zur Stadtteilgeschichte von Hans Gressirer, Eintritt frei
am Donnerstag, 8. Dezember 2016, 19.30 Uhr
im Kulturpavillon, Arnulfstraße 294